Energie und Vitalkraft

interne und externe Tankstellen

Alles im Universum, in unserer Welt, in und um uns herum ist Energie. Alles besteht aus Schwingungen, feste Körper aus höheren, weiche aus weniger hohen Schwingungen. Das Atom ist schwingende Energie, wir Menschen sind pulsierende, dynamische und ständig transformierende Energie. Energie kann nicht verloren gehen. Sie verändert ihre Form, geht in andere Aggregatzustände über. Transformiert sich.

Selbst unsere Gedanken und Emotionen sind Schwingungen, also Energie. Durch die Quantenphysik ist uns bekannt, dass lebende Zellen über verdichten und verdünnen Energie produzieren. Mittels sogenannter Bio-Photonen wird Zellinformation ausgetauscht. Laut Nikola Teslas, dem Erfinder des Radars, Radios, des Wechselstroms, der Leuchtstoffröhre und vielem mehr, gibt es keine andere Energie in der Materie, in unserer Welt, als diejenige, die von unserer Umwelt abgegeben wird. 

Aus der Epigenetik wissen wir, dass die Energie des Umfeldes Einfluss auf die menschliche Zelle hat und sie verändern kann. Die Vererbung spielt eine geringere Rolle als die Energie des Feldes. 

Gedanken, Worte, Gefühle, Imaginationen – das wussten schon die alten Naturvölker – sind Energie und haben demzufolge großen Einfluss auf unser Seelenheil, auf Gesundheit und Spirit. Im positiven wie im negativen Sinne. 

Seelische und emotionale Prozesse, die belastend sind und uns unglücklich stimmen, verbrauchen viel Energie, oft mehr als unsere Arbeit. Die mannigfaltigen exzessiven Anforderungen des Alltags, in denen wir in vielen Rollen gefordert sind oder uns manchmal gar nicht gewachsen fühlen, saugen schwer an unserem Energiedepot. Hinzu kommen oft zusätzlich Zeitstress und mitunter gesundheitliche Einschränkungen, die alles erschweren.

So haben wir manchmal das Gefühl, unsere Energie, Vitalenergie ist aufgebraucht … verschwunden. Wir fühlen uns ausgelaugt und fragen uns, wo ist sie hin? Der Energietank wird von Tag zu Tag leerer. Waren wir als Kind übervoll mit Energie, würden wir jetzt gerne einfach ein Kabel legen, um uns wie das Handy an einer Stromdose aufladen zu können.

Die gute Nachricht ist: wir können uns auftanken. Und wichtig ist, rechtzeitig damit zu beginnen, bevor wir im Defizit stecken und schlimmstenfalls nicht mehr selbst in die Eigeninitiative einsteigen können. Bauen Sie bitte stets auf die natürlichen Möglichkeiten, bevor Sie zu pharmazeutisch-chemischen Maßnahmen greifen. Diese sollten, wenn überhaupt, das letzte Glied der Kette sein. Ihr Körper, wie das Universum, hat unglaubliche Heilkraft. Zapfen Sie diese an, so früh und so lange wie möglich.

Hier nun meine Vorschläge für Sie

  1. Delegieren Sie, was möglich ist.

  2. Zeitfenster freihalten für Achtsamkeit und Stille, ein bis zwei Stunden pro Tag.

  3. Spaziergänge durch die Natur. Nicht nur der Sauerstoff ist super gesund, wir können die Energie des Waldes für uns herunterladen.

  4. Naturgeräusche wie Meeresrauschen, Blätter im Wind, Vogelgesang etc. beruhigen bewiesenermaßen die Nerven.

  5. Licht und Sonne sind wichtig für die Melatonin Produktion. Diese wiederum ist wichtig für den Wach-Schlaf-Rhythmus, der wiederum wichtig ist für die Tiefenregeneration unserer Zellen, unseres Immunsystems und unserer Nerven.

  6. Nehmen Sie sich Zeit für die Stille. z. B. in der Meditation und in Entspannungsübungen.

  7. Halten Sie Ihren Körper fit, er ist Ihr Haus!! Mit Yoga, Sport, Kampfsport (aufpumpen in der Muckibude ist weniger dienlich).

  8. Führen Sie sich gutes gesundes Essen zu. Trotz des vielen Mülls in den Supermarktregalen haben wir, leider zwar teuer, mögliche Alternativen. Entscheiden Sie sich für weniger, dafür aber für besseres (weniger Quantität, mehr Qualität). 

  9. Positive Gedanken denken. Am besten sogar weniger denken … mehr sein und fühlen ist das Programm der Achtsamkeit. Lassen Sie alles weg, was Ihnen nicht dient.

  10. Dankbarkeit, eine wunderbare Möglichkeit. Richten Sie Ihre Augen auf das, was Sie bereits haben: geschafft haben, geleistet haben, was Ihnen gelungen ist, und was Ihnen das Leben zugespielt hat. Damit kommen Sie in Ihre Fülle, raus aus dem Mangel, den unerfüllten Bedürfnissen, dem, was alles noch nicht ist … feiern Sie, was Sie bereits sind und haben. In der Fülle lernen Sie zu geben, was paradoxerweise kein Energieabzug ist, sondern Gewinn. Geben ist seliger als nehmen, steht schon in der Bibel. Geben Sie und gewinnen Sie.

  11. Kommen Sie ins sein: ins Selbst-sein, im Hier und Jetzt, raus aus dem Kopf und der Egofalle, dem Ehrgeiz, noch schneller, weiter, besser sein zu müssen. Gelangen Sie in die Leichtigkeit des Seins, des Flows, nicht in die Falle von Druck. Streichen Sie das Hilfsverb müssen.

  12. Verlieben Sie sich, in einen Menschen, in die Dinge, die sie tun, in sich selbst.

Ja, Liebe ist der Energiebooster schlechthin. Mit Liebe fühlen wir uns jung, sprühen, sind leistungsfähig ohne Ende. In der Liebe schaffen wir es, aus unserem Kopf und unserem Ego auszusteigen. Wir werden selbstlos, besser gesagt ego-los, können geben ohne Verlust, wir gewinnen Energie, weil wir durch das glücklich-machen anderer, selbst glücklich werden.

Achten Sie auf Ihre Gedanken, vor allem auf die nicht dienlichen Gedanken.

So auch auf Widerstände, denn ähnlich wie in der Physik entsteht hier Energieverlust. Also immer da, wo Widerwille herrscht, wo Sie an Ihren wahren Bedürfnissen vorbeigehen, verlieren Sie Energie.

Alles braucht eine Balance. Wir können nicht erwarten, dass ein Leben auf der Überholspur, im Dauerstress spurlos an uns vorbeigeht. Es braucht ab und an, je älter desto häufiger, einen Rastplatz und eine Tankstelle. 

Kombinieren Sie diese zwölf Möglichkeiten, am besten integrieren Sie alle zwölf in Ihren Alltag. Und ich bin mir sicher, der Tank wird voll.

Absolut nichts in einer Raupe verrät uns, dass sie sich in einen Schmetterling verwandelt“, drückt es der amerikanische Philosoph Buckminster Fuller in figurativen Worten aus. 

Verwandeln Sie sich ab heute in einen Schmetterling…:-))

Sonja Schmidt